Energiewende-Kosten

01.02.2026

20,5 Mio €

EEG-Differenzkosten dieses Tages — Bundeshaushalt, also Steuerzahler.

19,6 Mio € modelliert0,9 Mio € amtlicher Aufschlag

Die Hauptzahl ist amtlich verankert: die kalibrierten Tage eines Monats summieren sich exakt auf den vom EEG-Konto ausgewiesenen Monatswert. Der modellierte Teil ist bottom-up nachrechenbar; der amtliche Aufschlag enthält Auszahlungen, die das Modell nicht einzeln abbildet (höhere Vergütungen im Anlagenbestand, Flexibilitätsprämie, Mieterstromzuschlag, Nachzahlungen).

Einordnung

Rang 209 von 265 Tagen in 2026. Median: 40,9 Mio €. Teuerster Tag: 01.05.2026 mit 114,5 Mio €.

Keine Stunde mit negativem Börsenpreis.

Nach Technologie

Die Aufteilung bezieht sich auf den modellierten Teil (19,6 Mio €). Der amtliche Aufschlag lässt sich nicht sinnvoll auf einzelne Technologien verteilen, weil er mengenunabhängige Bestandteile enthält — er bleibt deshalb bewusst ungeteilt.

Biomasse10,6 Mio €Wind offshore7,0 Mio €Solar1,8 Mio €Wasserkraft0,1 Mio €Geothermie0,1 Mio €Wind onshore-0,1 Mio €

Welcher Topf?

Steuerzahler · Bundeshaushalt, über das EEG-Konto

20,5 Mio € — unsere Rechnung, amtlich kalibriert
8,9 Mio € — dieselben Daten nach der vereinfachten Methode, die in Videos und Presse verbreitet ist

Stromkunde · Netzentgelte, über den Strompreis

46 Redispatch-Maßnahmen, 110 984,8 MWh

Die Menge zählt beide Richtungen zusammen: 36 449,0 MWh heruntergefahren, 74 535,8 MWh zum Ausgleich hochgefahren. Redispatch verschiebt Erzeugung, er erzeugt nicht zusätzlich.

Nach Primärenergieart: Konventionell 72 624,5 MWh, Sonstiges 26 358,5 MWh, Erneuerbar 12 001,8 MWh.

Nach amtlich gemeldetem Grund: Strombedingter Redispatch 84 626,2 MWh, Strombedingter Countertrade DE-DK1 26 266,0 MWh, Strom- und Spannungsbedingter RD 92,5 MWh.

Nach anweisendem Übertragungsnetzbetreiber: TenneT DE 58 115,2 MWh, Amprion 43 770,0 MWh, TransnetBW 5 372,5 MWh, 50Hertz 3 727,0 MWh.

Der amtliche Datensatz enthält keine Kosten — ein Euro-Betrag wäre geschätzt und steht deshalb hier nicht.

Diese beiden Blöcke werden nicht addiert. Sie werden aus verschiedenen Kassen bezahlt. Warum das wichtig ist

Zum Methodenvergleich

Die vereinfachte Methode multipliziert die gesamte Erzeugung mit einem Durchschnitts-Vergütungssatz und zieht den Börsenerlös ab. Sie überzählt, weil sie auch Strom ohne EEG-Anspruch einrechnet und Anlagen in der Direktvermarktung falsch behandelt — und sie unterzählt zugleich, weil ihr reale Auszahlungsbestandteile fehlen. An manchen Tagen heben sich diese Fehler auf, an anderen nicht. Ausführlich in der Methodik

Wofür gezahlt wurde

An diesem Tag speisten die EEG-Technologien 736,5 GWh ins Netz. Nach Technologie: Wind onshore 376,0 GWh, Wind offshore 170,2 GWh, Biomasse 117,6 GWh, Solar 43,5 GWh, Wasserkraft 28,6 GWh, Geothermie 0,5 GWh.

Nicht diese gesamte Menge löst Zahlungen aus: Ein Teil läuft über sonstige Direktvermarktung, ausgeförderte Anlagen oder Eigenverbrauch und erhält kein EEG-Geld. Aus Kosten und Menge lässt sich deshalb kein Fördersatz je Kilowattstunde bilden.

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Energiewende-Kosten: „01.02.2026: 20,5 Mio € EEG-Differenzkosten“. Datenstand 2026-09-23.
https://energiewende-kosten.de/tag/2026-02-01/

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