25.03.2026
40,9 Mio €
EEG-Differenzkosten dieses Tages — Bundeshaushalt, also Steuerzahler.
Die Hauptzahl ist amtlich verankert: die kalibrierten Tage eines Monats summieren sich exakt auf den vom EEG-Konto ausgewiesenen Monatswert. Der modellierte Teil ist bottom-up nachrechenbar; der amtliche Aufschlag enthält Auszahlungen, die das Modell nicht einzeln abbildet (höhere Vergütungen im Anlagenbestand, Flexibilitätsprämie, Mieterstromzuschlag, Nachzahlungen).
Einordnung
Rang 133 von 265 Tagen in 2026. Median: 40,9 Mio €. Teuerster Tag: 01.05.2026 mit 114,5 Mio €.
6,75 Stunden mit negativem Börsenpreis.
Nach Technologie
Die Aufteilung bezieht sich auf den modellierten Teil (29,7 Mio €). Der amtliche Aufschlag lässt sich nicht sinnvoll auf einzelne Technologien verteilen, weil er mengenunabhängige Bestandteile enthält — er bleibt deshalb bewusst ungeteilt.
Welcher Topf?
Steuerzahler · Bundeshaushalt, über das EEG-Konto
40,9 Mio € — unsere Rechnung, amtlich kalibriert
97,1 Mio € — dieselben Daten nach der vereinfachten
Methode, die in Videos und Presse verbreitet ist
Stromkunde · Netzentgelte, über den Strompreis
120 Redispatch-Maßnahmen, 177 743,3 MWh
Die Menge zählt beide Richtungen zusammen: 104 474,8 MWh heruntergefahren, 73 268,5 MWh zum Ausgleich hochgefahren. Redispatch verschiebt Erzeugung, er erzeugt nicht zusätzlich.
Nach Primärenergieart: Erneuerbar 82 470,2 MWh, Konventionell 69 730,0 MWh, Sonstiges 25 543,1 MWh.
Nach amtlich gemeldetem Grund: Strombedingter Redispatch 140 478,9 MWh, Probefahrt 28 879,8 MWh, Strombedingter Countertrade DE-DK1 8 113,0 MWh, Strombedingter Countertrade DE-DK2 229,0 MWh, Strom- und Spannungsbedingter RD 42,5 MWh.
Nach anweisendem Übertragungsnetzbetreiber: TenneT DE 93 844,5 MWh, TransnetBW 45 674,8 MWh, Amprion 22 264,0 MWh, 50Hertz 15 960,0 MWh.
Der amtliche Datensatz enthält keine Kosten — ein Euro-Betrag wäre geschätzt und steht deshalb hier nicht.
Diese beiden Blöcke werden nicht addiert. Sie werden aus verschiedenen Kassen bezahlt. Warum das wichtig ist
Zum Methodenvergleich
Die vereinfachte Methode multipliziert die gesamte Erzeugung mit einem Durchschnitts-Vergütungssatz und zieht den Börsenerlös ab. Sie überzählt, weil sie auch Strom ohne EEG-Anspruch einrechnet und Anlagen in der Direktvermarktung falsch behandelt — und sie unterzählt zugleich, weil ihr reale Auszahlungsbestandteile fehlen. An manchen Tagen heben sich diese Fehler auf, an anderen nicht. Ausführlich in der Methodik
Wofür gezahlt wurde
An diesem Tag speisten die EEG-Technologien 1 241,2 GWh ins Netz. Nach Technologie: Wind onshore 814,8 GWh, Wind offshore 159,2 GWh, Solar 141,6 GWh, Biomasse 90,4 GWh, Wasserkraft 34,8 GWh, Geothermie 0,3 GWh.
Nicht diese gesamte Menge löst Zahlungen aus: Ein Teil läuft über sonstige Direktvermarktung, ausgeförderte Anlagen oder Eigenverbrauch und erhält kein EEG-Geld. Aus Kosten und Menge lässt sich deshalb kein Fördersatz je Kilowattstunde bilden.