Energiewende-Kosten

12.03.2026

51,3 Mio €

EEG-Differenzkosten dieses Tages — Bundeshaushalt, also Steuerzahler.

37,2 Mio € modelliert14,1 Mio € amtlicher Aufschlag

Die Hauptzahl ist amtlich verankert: die kalibrierten Tage eines Monats summieren sich exakt auf den vom EEG-Konto ausgewiesenen Monatswert. Der modellierte Teil ist bottom-up nachrechenbar; der amtliche Aufschlag enthält Auszahlungen, die das Modell nicht einzeln abbildet (höhere Vergütungen im Anlagenbestand, Flexibilitätsprämie, Mieterstromzuschlag, Nachzahlungen).

Einordnung

Rang 69 von 265 Tagen in 2026. Median: 40,9 Mio €. Teuerster Tag: 01.05.2026 mit 114,5 Mio €.

3,50 Stunden mit negativem Börsenpreis.

Nach Technologie

Die Aufteilung bezieht sich auf den modellierten Teil (37,2 Mio €). Der amtliche Aufschlag lässt sich nicht sinnvoll auf einzelne Technologien verteilen, weil er mengenunabhängige Bestandteile enthält — er bleibt deshalb bewusst ungeteilt.

Solar22,5 Mio €Biomasse8,1 Mio €Wind offshore6,4 Mio €Wasserkraft0,2 Mio €Geothermie0,1 Mio €Wind onshore0,1 Mio €

Welcher Topf?

Steuerzahler · Bundeshaushalt, über das EEG-Konto

51,3 Mio € — unsere Rechnung, amtlich kalibriert
59,7 Mio € — dieselben Daten nach der vereinfachten Methode, die in Videos und Presse verbreitet ist

Stromkunde · Netzentgelte, über den Strompreis

96 Redispatch-Maßnahmen, 130 022,5 MWh

Die Menge zählt beide Richtungen zusammen: 65 718,9 MWh heruntergefahren, 64 303,6 MWh zum Ausgleich hochgefahren. Redispatch verschiebt Erzeugung, er erzeugt nicht zusätzlich.

Nach Primärenergieart: Erneuerbar 62 970,9 MWh, Konventionell 50 083,1 MWh, Sonstiges 16 968,5 MWh.

Nach amtlich gemeldetem Grund: Strombedingter Redispatch 114 474,3 MWh, Strombedingter Countertrade DE-DK1 15 515,0 MWh, Strom- und Spannungsbedingter RD 33,2 MWh.

Nach anweisendem Übertragungsnetzbetreiber: TenneT DE 81 802,0 MWh, Amprion 32 023,0 MWh, TransnetBW 9 758,5 MWh, 50Hertz 6 439,0 MWh.

Der amtliche Datensatz enthält keine Kosten — ein Euro-Betrag wäre geschätzt und steht deshalb hier nicht.

Diese beiden Blöcke werden nicht addiert. Sie werden aus verschiedenen Kassen bezahlt. Warum das wichtig ist

Zum Methodenvergleich

Die vereinfachte Methode multipliziert die gesamte Erzeugung mit einem Durchschnitts-Vergütungssatz und zieht den Börsenerlös ab. Sie überzählt, weil sie auch Strom ohne EEG-Anspruch einrechnet und Anlagen in der Direktvermarktung falsch behandelt — und sie unterzählt zugleich, weil ihr reale Auszahlungsbestandteile fehlen. An manchen Tagen heben sich diese Fehler auf, an anderen nicht. Ausführlich in der Methodik

Wofür gezahlt wurde

An diesem Tag speisten die EEG-Technologien 1 047,9 GWh ins Netz. Nach Technologie: Wind onshore 530,4 GWh, Solar 244,7 GWh, Wind offshore 139,1 GWh, Biomasse 92,4 GWh, Wasserkraft 40,8 GWh, Geothermie 0,4 GWh.

Nicht diese gesamte Menge löst Zahlungen aus: Ein Teil läuft über sonstige Direktvermarktung, ausgeförderte Anlagen oder Eigenverbrauch und erhält kein EEG-Geld. Aus Kosten und Menge lässt sich deshalb kein Fördersatz je Kilowattstunde bilden.

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Energiewende-Kosten: „12.03.2026: 51,3 Mio € EEG-Differenzkosten“. Datenstand 2026-09-23.
https://energiewende-kosten.de/tag/2026-03-12/

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