Energiewende-Kosten

14.03.2025

26,7 Mio €

EEG-Differenzkosten dieses Tages — Bundeshaushalt, also Steuerzahler.

17,2 Mio € modelliert9,5 Mio € amtlicher Aufschlag

Die Hauptzahl ist amtlich verankert: die kalibrierten Tage eines Monats summieren sich exakt auf den vom EEG-Konto ausgewiesenen Monatswert. Der modellierte Teil ist bottom-up nachrechenbar; der amtliche Aufschlag enthält Auszahlungen, die das Modell nicht einzeln abbildet (höhere Vergütungen im Anlagenbestand, Flexibilitätsprämie, Mieterstromzuschlag, Nachzahlungen).

Einordnung

Rang 258 von 365 Tagen in 2025. Median: 42,5 Mio €. Teuerster Tag: 11.05.2025 mit 111,8 Mio €.

Keine Stunde mit negativem Börsenpreis.

Nach Technologie

Die Aufteilung bezieht sich auf den modellierten Teil (17,2 Mio €). Der amtliche Aufschlag lässt sich nicht sinnvoll auf einzelne Technologien verteilen, weil er mengenunabhängige Bestandteile enthält — er bleibt deshalb bewusst ungeteilt.

Biomasse9,6 Mio €Solar5,3 Mio €Wind offshore2,2 Mio €Wasserkraft0,1 Mio €Geothermie0,1 Mio €Wind onshore0,0 Mio €

Welcher Topf?

Steuerzahler · Bundeshaushalt, über das EEG-Konto

26,7 Mio € — unsere Rechnung, amtlich kalibriert
8,2 Mio € — dieselben Daten nach der vereinfachten Methode, die in Videos und Presse verbreitet ist

Stromkunde · Netzentgelte, über den Strompreis

4 Redispatch-Maßnahmen, 546,0 MWh

Die Menge zählt beide Richtungen zusammen: 48,0 MWh heruntergefahren, 498,0 MWh zum Ausgleich hochgefahren. Redispatch verschiebt Erzeugung, er erzeugt nicht zusätzlich.

Nach Primärenergieart: Sonstiges 498,0 MWh, Konventionell 48,0 MWh.

Nach amtlich gemeldetem Grund: Strombedingter Redispatch 546,0 MWh.

Nach anweisendem Übertragungsnetzbetreiber: TransnetBW 275,0 MWh, TenneT DE 175,0 MWh, 50Hertz 96,0 MWh.

Der amtliche Datensatz enthält keine Kosten — ein Euro-Betrag wäre geschätzt und steht deshalb hier nicht.

Diese beiden Blöcke werden nicht addiert. Sie werden aus verschiedenen Kassen bezahlt. Warum das wichtig ist

Zum Methodenvergleich

Die vereinfachte Methode multipliziert die gesamte Erzeugung mit einem Durchschnitts-Vergütungssatz und zieht den Börsenerlös ab. Sie überzählt, weil sie auch Strom ohne EEG-Anspruch einrechnet und Anlagen in der Direktvermarktung falsch behandelt — und sie unterzählt zugleich, weil ihr reale Auszahlungsbestandteile fehlen. An manchen Tagen heben sich diese Fehler auf, an anderen nicht. Ausführlich in der Methodik

Wofür gezahlt wurde

An diesem Tag speisten die EEG-Technologien 401,1 GWh ins Netz. Nach Technologie: Solar 111,1 GWh, Biomasse 106,2 GWh, Wind onshore 96,0 GWh, Wind offshore 49,8 GWh, Wasserkraft 37,5 GWh, Geothermie 0,5 GWh.

Nicht diese gesamte Menge löst Zahlungen aus: Ein Teil läuft über sonstige Direktvermarktung, ausgeförderte Anlagen oder Eigenverbrauch und erhält kein EEG-Geld. Aus Kosten und Menge lässt sich deshalb kein Fördersatz je Kilowattstunde bilden.

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Diese Seite zitieren

Energiewende-Kosten: „14.03.2025: 26,7 Mio € EEG-Differenzkosten“. Datenstand 2026-09-23.
https://energiewende-kosten.de/tag/2025-03-14/

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